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Im Blickpunkt


Germany - 20/09/07
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Ostasien und Südostasien sind die Ziele für Windenergieanlagen aus dem schleswig-holsteinischen Rendsburg. Der Weg nach Japan oder Südkorea über die offene See mit dem Schiff ist weit und die Fracht wertvoll: Jedes Teil einer Windenergieanlage ist für den Windpark am Zielort maßgefertigt. Umso wichtiger ist es, dass die Ladung beim Transport gegen alle denkbaren Schäden gesichert ist. Dies zu überwachen, ist Aufgabe von Inspektoren der SGS.

Jeder Schritt des Ladevorgangs wird von unseren Mitarbeitern vor Ort begleitet, überprüft und dokumentiert. Für den Auftraggeber in Asien wäre es mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden, die Verladung ihrer Windenergieanlagen selbst zu überwachen. Spezialisten der SGS sind in allen Häfen der Welt verfügbar. Sie kennen die Ansprechpartner und die Regularien in jedem Staat, sie sprechen die Landessprache und wissen vor allem, wie Transportschäden zu vermeiden sind.

Unsere Experten sind vor Ort, wenn die Lastschiffe mit den Anlagenteilen im Hamburger Hafen neben dem Containerschiff anlegen.  Nachdem sie sich überzeugt haben, dass die Teile der Windenergieanlagen den Frachtpapieren entsprechend einwandfrei geliefert wurden, überprüfen sie zuerst, ob die Ladefläche im Containerschiff den Spezifikationen des Transportes entsprechend vorbereitet wurde. Währenddessen trifft der Führer des Hafenkrans die Vorkehrungen, um als erstes die riesigen Rotorblätter vom Küsten- in den Rumpf des Containerschiffs zu heben. Unter den Augen des SGS Inspektors werden die Flügel vom Kran vorsichtig in die Halterungen des Stahlrahmens an Bord verladen. Dabei überprüft unser Experte auch, ob die Verpackung mit Dämmmaterialien und Folie intakt bleibt. Als nächstes werden die für den Ladevorgang entfernten Schutzhüllen wieder um die Rotorblätter gelegt. Dann beginnt die Sicherung: Jeder Flügel wird sicher an Halterungen im Schiffsrumpf vertäut, um Schäden durch Verrutschen der Ladung auf hoher See auszuschließen.

Ein Schwimmkran bereitet die Übernahme der Maschinenhäuser von Steuerbord aus vor. 16 Millimeter dicke Stahltrossen sichern die Maschinenhäuser – sie wiegen jeweils etwa 60 Tonnen – an 14 zuvor berechneten Haltepunkten. Auch die Rotornaben werden mit dem Hafenkran in die vorbereiteten Verankerungen an Bord des Containerschiffs gehievt. Vorsichtig werden sie am definierten Platz eingepasst und ebenfalls vertäut. Kein Schritt, den der SGS Mitarbeiter nicht begleitet.

Erst wenn unser Inspektor überzeugt ist, dass die hundert Tonnen schwere Fracht sicher an ihrem Bestimmungsort ankommen wird, gibt er den weiteren Verladevorgang für das Schiff frei. Die Luke über den Windenergieanlagen wird geschlossen. Bis tief in die Nacht haben Übernahme und Transportsicherung gedauert - bei Nieselregen.

Egal zu welcher Tag- und Nachtzeit, egal bei welchen Wetterbedingungen: Die Spezialisten der SGS sorgen dafür, dass die Windenergieanlagen fachgerecht gesichert auf die lange Reise an ihren Bestimmungsort gehen. Die Vorteile für unsere Kunden liegen auf der Hand. Nur eine Windenergieanlage, die einwandfrei geliefert wird, kann termingerecht montiert werden und Strom erzeugen. Wir tragen mit unserem Service dazu bei, dass wirtschaftliche Risiken durch Auseinandersetzungen mit dem Frachtführer oder Versicherungen ebenso vermieden werden wie die hohen Folgekosten, wenn eine Windenergieanlage nicht zum geplanten Zeitpunkt in Betrieb und ans Netz gehen kann.

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