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Die großen Windparks von heute werden Offshore gebaut - das bedeutet neue Risiken und Herausforderungen. Sind es an Land nur die Windbedingungen, die bei der Konstruktion beachtet werden müssen, spielen bei Offshore-Anlagen ganz andere Faktoren zusätzlich eine Rolle: Die Wassertiefe muss ebenso berücksichtigt werden wie Boden-, Wellen- und Strömungsbedingungen. Auch müssen die Anlagen vor Schäden durch Eis und Korrosion geschützt werden. Dies bedeutet, dass die Möglichkeit der Standardisierung reduziert wird und Anlage für Anlage ihrem Standort entsprechend konstruiert und gefertigt werden muss. Eigentümer, Investoren und Versicherer von Windparks wollen ihre Risiken minimieren, ihre Rendite sichern und die Qualität ihrer Projekte garantiert bekommen. Dafür brauchen sie ein unabhängiges Zertifizierungs- und Inspektionsunternehmen, das den Erfolg eines Windparks über die gesamte geplante Betriebsdauer hinweg prognostizieren kann. Für Investoren steht die Frage im Vordergrund, ob die Windenergieanlage zuverlässig und dauerhaft Strom liefert. Jede Reparatur, jeder unerwartete Stillstand bedeutet Ertragsausfall. Der Erfolg eines Windparks hängt also entscheidend davon ab, wie störungsfrei die einzelnen Bauteile und die Anlage insgesamt laufen. Auch kleine Fehler können zum Stillstand der Anlage und damit zu großen Verlusten führen. Bei der neutralen und professionellen Zertifizierung eines Windparks wird überprüft, ob die Windenergieanlage und ihr Fundament den standortspezifischen Bedingungen standhalten. Damit bleiben die finanziellen Risiken für den Investor kalkulierbar. |